Saison Kickoff 2018 – Teil 2

Um halb acht klingelte der Wecker, aber ich war schon munter, immerhin war es für mich heuer ja das erste mal am Meer, und nach dem Wintereinbruch vom Vorabend konnte ich es kaum erwarten das Wetter zu sehen – Sonne, lau und kein Schnee. Nach einem kleinen aber ausgezeichneten Frühstück im Wintergarten des Hotels machte ich mich auch schon auf den Weg. Ich beschloss nicht direkt vom Hotel aus mit dem Bike zu fahren, sondern erst ab der Stadt Krk.

Dort angekommen hatte ich das Gespann direkt an der Ortstafel abgestellt und lud das Bike ab. Dann noch schnell in die Motorradmontour, Helm auf und los ging es.

Zum warm werden entschied ich mich zuerst auf Aspahlt zu bleiben, schließlich lag ja die Winterpause hinter mir. Okay, es waren nur 2 Wochen Motorradabstinenz – aber egal. Als erstes war Punat und Baska an der Reihe, dann verleitete mich das Bike, mit den neuen Speichenfelgen und den Offroadreifen, gleich danach auf Expeditionsmodus zu wechseln. Es dauerte nicht lange und ich fand mich in mitten von Weinreben auf einem Berg wieder. Hier führte eine recht frische Schotterstraße steil hinauf. Aber leider nicht sehr weit. Weiter ging die Reise dann links und rechts neben der Hautpverkehrsstraße, auf unzähligen Schotterwegen. Mittlerweile waren die Temperaturen auf 12-14 c Grad gestiegen und ein strahlend blauer Himmel machte den Kitsch perfekt.

Zu Mittag stellte ich das Bike auf einen ruhigen Strand und legte mich daneben für ein paar Minuten in die Sonne und hab es einfach genossen und meine inneren Akkus geladen.

In den nächsten Stunden ging es so perfekt weiter. Ich fuhr fast ausschließlich auf Schotter und am Nachmittag musste ich einen Teil gleich noch einmal fahren, diesmal mit Gopro. Als sich die Sonne langsam dem Horizont näherte, war für mich die Zeit gekommen die Katl wieder auf den Hänger zu verfrachten, denn vor mir lag eine weite Heimreise.

Es war ein mehr als genialer Saisonauftakt, ohne Verkehr, mit vielen unglaublich schönen Augenblicken und auch die Heimreise ging mühelos, und diesmal auch ohne viel Trennungsschmerz, denn sechs Tage später geht es mit Istrien und Cres schon wieder weiter.

 

 

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